Was ist Kubernetes?
Kubernetes (K8s) ist eine Open-Source-Plattform zur **automatischen Verwaltung, Skalierung und Bereitstellung** von Container-Anwendungen. Ursprünglich von Google entwickelt, ist es heute der De-facto-Standard für Container-Orchestrierung.
Was macht Kubernetes konkret?
Die ehrliche Kosten-Nutzen-Analyse
Was Kubernetes kostet
Kubernetes ist zwar Open Source, aber nicht kostenlos. Die wahren Kosten:
| Kostenfaktor | Geschätzter Aufwand |
|---|---|
| Managed K8s (Cloud) | 70–200 €/Monat Grundkosten |
| Einarbeitung des Teams | 2–4 Wochen |
| Initiale Einrichtung | 5–15 Personentage |
| Laufende Wartung | 10–20 % eines DevOps-Engineers |
Was Kubernetes spart
**Faustregel:** Kubernetes lohnt sich ab ca. 5–10 Services, die regelmäßig deployt werden. Darunter ist der Overhead oft zu hoch.
Managed Kubernetes: Der Einstieg für KMU
Betreiben Sie Kubernetes **nicht selbst**. Die großen Cloud-Anbieter nehmen Ihnen den Großteil der Arbeit ab:
Hetzner: Die deutsche Alternative
Für datenschutzsensible Projekte bietet **Hetzner** eine attraktive Alternative zu den US-Hyperscalern. Die Rechenzentren stehen in Deutschland und Finnland, die Preise liegen deutlich unter AWS, Azure und Google Cloud.
Alternativen zu Kubernetes
Nicht immer ist Kubernetes die Antwort. Prüfen Sie Alternativen:
Unsere Empfehlung für KMU
1. **Unter 5 Services:** Docker Compose reicht aus
2. **5–15 Services:** Managed Kubernetes evaluieren
3. **15+ Services:** Kubernetes ist fast immer die richtige Wahl
Starten Sie mit einem **kleinen Pilot-Projekt** auf Managed Kubernetes, sammeln Sie Erfahrung und skalieren Sie dann.
Fazit
Kubernetes ist mächtig, aber nicht immer notwendig. Für KMU gilt: **Managed Kubernetes mit einem klaren Use Case** kann enormen Mehrwert bringen. Aber setzen Sie es nicht ein, nur weil es alle tun – setzen Sie es ein, wenn es Ihre konkreten Probleme löst.