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Digitalisierung Fördermittel 2025: Zuschüsse für Softwareprojekte

·7 Min. Lesezeit

Fördermittel für Digitalisierung: Das sollten Sie wissen

Die **digitale Transformation** ist für viele Unternehmen eine finanzielle Herausforderung. Die gute Nachricht: Bund, Länder und EU stellen erhebliche Mittel bereit, um Digitalisierungsprojekte zu fördern. Gerade **Softwareentwicklung, Cloud-Migration und IT-Modernisierung** werden gefördert.

Wer wird gefördert?

In der Regel richten sich die Programme an:

KMU: (Kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeiter)
Mittelstand: (bis 1.000 Mitarbeiter, je nach Programm)
Handwerksbetriebe: und **Freie Berufe**
Teilweise auch **größere Unternehmen** bei bestimmten Programmen

Die wichtigsten Förderprogramme 2025

Digital Jetzt (BMWK)

Zuschuss:: Bis zu 50.000 € (bis 50 % der Investitionskosten)
Für:: Investitionen in digitale Technologien und Mitarbeiterqualifizierung
Gefördert:: Software, IT-Sicherheit, Cloud-Lösungen, KI-Anwendungen
**Hinweis:** Das Programm ist aktuell stark nachgefragt. Prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit und Restmittel auf der Website des BMWK.

go-digital (BMWK)

Zuschuss:: Bis zu 16.500 € (50 % der Beratungskosten)
Für:: Beratung und Umsetzung in den Bereichen IT-Sicherheit, digitale Geschäftsprozesse und Online-Marketing
Besonderheit:: Die Beratung muss durch ein **autorisiertes Beratungsunternehmen** erfolgen

KfW-Digitalisierungskredit

Kredit:: Bis zu 25 Mio. € zu günstigen Konditionen
Für:: Digitalisierungsinvestitionen aller Art
Vorteil:: Niedrige Zinsen, lange Laufzeiten, tilgungsfreie Anlaufzeit

Länder-Programme (Beispiele)

| Bundesland | Programm | Förderhöhe |

|---|---|---|

| NRW | Mittelstand Innovativ & Digital | Bis 15.000 € |

| Bayern | Digitalbonus | Bis 50.000 € |

| Baden-Württemberg | Digitalisierungsprämie Plus | Bis 10.000 € |

| Hessen | DIGI-Zuschuss | Bis 10.000 € |

| Niedersachsen | Digitalbonus.Niedersachsen | Bis 10.000 € |

Was wird konkret gefördert?

Typische förderfähige Softwareprojekte

Individuelle Softwareentwicklung: (ERP, CRM, branchenspezifische Lösungen)
Cloud-Migration: bestehender Systeme
Prozessdigitalisierung: (papierlose Workflows, digitale Unterschriften)
E-Commerce-Lösungen: (Webshops, Schnittstellen)
IT-Sicherheitsmaßnahmen: (Verschlüsselung, Backup-Systeme)
KI-gestützte Anwendungen: (Chatbots, Predictive Maintenance)

Was wird NICHT gefördert?

Laufende Betriebskosten (SaaS-Abonnements, Hosting)
Standard-Hardware ohne Digitalisierungsbezug
Bereits begonnene Projekte (Förderantrag immer VOR Projektstart!)

Tipps für eine erfolgreiche Antragstellung

1. **Frühzeitig informieren** – Fördertöpfe sind begrenzt und oft schnell ausgeschöpft

2. **Antrag VOR Projektbeginn** – rückwirkende Förderung ist in der Regel ausgeschlossen

3. **Professionelle Beratung** – Fördermittelberater erhöhen die Erfolgschancen erheblich

4. **Detaillierter Projektplan** – je konkreter die Beschreibung, desto besser die Chancen

5. **Angebote einholen** – die meisten Programme verlangen vergleichbare Angebote

Fazit

Nutzen Sie die verfügbaren Fördermittel als **Hebel für Ihre Digitalisierung**. Die Beantragung erfordert etwas Aufwand, aber die Zuschüsse können einen erheblichen Teil der Investitionskosten abdecken. Beginnen Sie frühzeitig mit der Recherche und stellen Sie den Antrag, bevor Sie das Projekt starten.

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